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Alles fing mit einer großen
Überraschung am
Weihnachtsabend an.

Meine Schwägerin hatte am 17.10.1993 von ihrer Hündin “Gessy vom Rumkerhof” einen Wurf Zwergrauhhaarteckel bekommen. Eine der Welpen, eine kleine Hündin, hatte es mir besonders angetan. Gerne hätte ich sie sofort mit nach Hause genommen. Leider wurde aber nichts daraus, da mein Mann mir klarmachte, dass ein Hund im Haus genug sei. Zur damaligen Zeit lebte bereits ein vierbeiniges Familienmitglied, Bobtailhündin “Ronja von der Tüssheide” in unserer Familie. Außerdem sollte gerade diese kleine Hündin bereits vergeben sein. Damit war das Thema Zwergrauhhaarteckel erledigt.

Dann nahte Heiligabend des Jahres 1993. Überraschenderweise besuchte uns Familie Dunker (Schwager und Schwägerin mit Tochter Andrea) am Heiligabend, was sonst nie der Fall war. Das kam mir schon alles etwas merkwürdig vor. Meine Verwunderung war dann groß, dass ich außer einem Regenschirm nichts zu Weihnachten bekommen sollte. Von meinem Mann bekam ich daraufhin ein Geschenk, welches in einem großen Karton verpackte war. Zum Vorschein kam ein Hundebuch samt Hundeleine!!! Meine erste Reaktion war nur: “Wo ist sie ????” Dann entpuppte sich der gebrochene Arm meiner Nichte Andrea als der sehnsüchtig gewünschte Rauhhaarteckelwelpe. Da war die Freude natürlich unbeschreiblich groß. So war doch noch mein größter Wunsch in Erfüllung gegangen.

1995 ließ ich meinen Zwinger unter dem Namen “vom Murmeltier” beim Deutschen Teckelklub 1888 e.V. (DTK) schützen. Mit dieser kleinen Hündin, “Dunkers ASTA”, hatte ich dann 1995 den ersten Wurf Zwergrauhhaarteckelwelpen. Der Vater der Welpen war “Ulan vom Handewitter Forst”. Der Wurf bestand aus zwei Rüden und einer Hündin.

Seit dem gleichen Jahr bin ich Mitglied in der Gruppe Möhnetal im DTK. Durch die Gruppe Möhnetal lernte ich Frau Gerda Kieserling aus Soest (heute Bad Sassendorf) Langhaarteckelzwinger “vom Waldestal”, kennen. Wir verabredeten uns zum gemeinsamen Spaziergang mit unseren Hunden. Dadurch lernte ich auch die Langhaarteckel näher kennen und lieben. Im zweiten Wurf, dem B-Wurf des Zwingers “vom Waldestal”, war dann eine kleine rote Hündin in liebevolle Hände abzugeben. Außer dieser Hündin befanden sich noch zwei schwarz-rote Rüden in diesem Wurf. Die Eltern waren “Crümel vom Lehhof” und “Emmy vom Dornenkamp”. Nun galt es wieder einmal, meinen Mann zu überzeugen. Das war, wie sich herausstellen sollte, ein schweres Unterfangen. Nach langem Hin und Her sagte er endlich zu. In einem Telefongespräch mit der Züchterin fielen dann die Worte: “Dann geben Sie ihr doch endlich die Hündin. Sie lässt ja doch nicht locker”! Sofort nach dem Tätowieren wurde “Bonita”, genannt “Bonnie” von mir in ihr neues Zuhause abgeholt. Ich habe es bis heute nicht bereut, vom Rauhhaar auf Langhaar umgestiegen zu sein. Nein, Spaß beiseite, natürlich liebe ich auch die Rauhhaarigen weiterhin, keine Frage.

Da ich mit meiner Rauhhaarhündin “Asta”  nicht mehr weiterzüchten konnte, hatte ich nun eine neue Zuchthündin, eben meine “Bonnie”. Sie hatte sich zu einer sehr schönen Hündin entwickelt, bekam auf Ausstellungen mehrach den Formwert Vorzüglich, darunter auch V 1. Sie nahm außerdem an der Begleithundeausbildung mit anschließender Begleithundeprüfung der Gruppe Möhnetal im DTK teil. Sie schaffte die Begleithundeprüfung  - Gesamt, d. h. alle drei Teilprüfungen 1, 2 und 3 werden an einem Tag abgelegt.
1998 bekam dann meine “Bonnie” ihren 1. Wurf. Als Vater der Welpen hatte ich mir den schwarz-roten Rüden “Linus vom Hosia-Gau” ausgesucht. Er war zwar als Deckrüde unbekannt, hatte aber sehr schöne Welpen vererbt. Diese gefielen mir so gut, dass er auch der Vater meiner Welpen des C-Wurfes wurde. Aus dem B-Wurf habe ich dann meine Hündin “Bea vom Murmeltier” behalten. Sie ist die Mutter meines D-Wurfes geworden. Vater des D-Wurfes ist der rote Langhaarrüde “Moritz vom Wenzelhof FCI”. Aus diesem Wurf ist dann “Diva” bei uns geblieben. Auch Bea und Diva sind zwei sehr schöne Hündinnen, typische Vertreter ihrer Rasse.

Diva (Formwert: Vorzüglich 1 mit Anw.) wurde am 15.12.2006 von “Gebrauchssieger 2002 Gary vom Waldestal” (Züchterin: Gerda Kieserling, 59505 Bad Sassendorf, Besitzerin: Elke Körner, 59846 Sundern) belegt.

Dann begann eine lange Welpenlose Zeit. Meine Hündinnen waren alle aus der Zucht, hinzu kamen gesundheitliche Probleme bei mir. Auch die Trauer zog bei uns ein. 2010 starb ASTA, sie wurde 16,5 Jahre alt. 2012 starb Bonnie mit 15 Jahren. Sie haben eine große Lücke hinterlassen. Doch Freud und Leid leigen ja bekanntlich ganz nahe zusammen und so zog Fiona Nala vom Waldestal am 09.08.2012 bei uns ein. Sie entpuppte sich als wahrer Sonnenschein. “Nala”, wie sie bei uns gerufen wird, konnte noch Diva und Bea kennenlernen. Leider viel zu kurz, denn Diva starb mit 13,5 Jahren 2013 und Bea mit 16 Jahren 2014.

Natürlich, wenn ich an meine “alten Damen” denke, wird mir noch immer schwer ums Herz und ich glaube, dass das auch normal ist.

Aber Nala entwickelt sich so toll und macht uns viel Freude, sodas ich doch wieder einmal Welpen haben wollte. Ich habe Nala am 22.6.2014 von Xenon vom Lehhof belegen lassen. Die Trächtigkeit verlief ohne Schwierigkeiten und genau so problemlos bekam Nala am 24.5.2014 ihren ersten Wurf mit 3 Welpen. 1 Rüde und 2 Hündinnen waren das Ergebnis. Eine Hündin soll bei uns bleiben. Die beiden anderen Welpen sollen ein gutes, neues Zuhause bekommen.

 

Doris Dunker
Tappeweg 8
59494 Soest
Telefon: 02921-8677
Fax: 02921-82452
E-Mail: Doris.Dunker@gmx.de

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